Fachbegriffe
Thermogravimetrische Feuchtebestimmung
Feuchte (Feuchtegehalt)
Bei thermogravimetrischen Verfahren umfasst die Feuchte eines Materials
alle Stoffe, die sich beim Erwärmen verflüchtigen und damit am Verlust
der Masse des Materials beteiligt sind. Dies können neben Wasser auch
Alkohole oder Zersetzungsprodukte sein. Mit thermogravimetrischen
Messmethoden (Trockenofen, Infrarot-, Halogen-, Mikrowellentrocknung)
wird nicht zwischen Wasser und leichtflüchtigen Komponenten
unterschieden. |
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Trockengehalt
Anteil des festen Bestandteils einer Mischung von festen und flüssigen
Stoffen an der Gesamtmasse der Mischung. |
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Thermogravimetrie/Thermogravimetrische
Feuchtebestimmung
Thermogravimetrische Verfahren sind Wäge-Trocknungs-Methoden, bei denen
die Proben bis zum Erreichen einer Massenkonstanz (oder eine definierte
Zeit) getrocknet werden. Die Massenänderung wird als abgegebene Feuchte
interpretiert. |
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Referenzverfahren
Messverfahren zur Bestimmung des Feuchtegehalts, welche die
Rückführbarkeit auf (gesetzliche) Standards erlauben. Je nach
Referenzverfahren können unterschiedliche Bestandteile (Wasser, andere
flüchtige Substanzen) gemessen werden. |
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Trockenofenverfahren (auch
Trockenschrankverfahren)
Thermogravimetrische Methode zur Bestimmung des Feuchtegehalts einer
Probe. Diese wird für einen definierten Zeitraum bei konstanter
Temperatur im Trockenofen getrocknet. Aus der Gewichtsdifferenz vor und
nach dem Trocknen wird der prozentuale Feuchtegehalt ermittelt. Dieses
Verfahren ist oft aus historischen Gründen Bestandteil der Gesetzgebung
(Lebensmittelverordnung, USP1) usw.) |
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Trocknungsgrad
Der Trocknungsgrad einer Probe ist die definierte Gewichtsabnahme (Δ g)
während einer festgelegten Zeiteinheit (Abschaltkriterien) bei immer
gleichem Startgewicht. |
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MethodeEine Methode beschreibt den Weg zum korrekten Ergebnis. Dies beinhaltet alle nötigen Schritte, wie Einstellungen des Gerätes, Wahl der Messparameter, Probenvorbereitung und Probenaufgabe. |
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Infrarot(strahlung)Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Wellen (780 nm bis 1mm), die im Spektrum direkt nach dem sichtbaren Licht (380-780 nm) liegen. Menschen können diese Strahlen nicht sehen, sie werden jedoch als Wärme wahrgenommen. |
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Richtigkeit Qualitativer Begriff als Urteil über die
systematische Abweichung von Messungen. Ausmass der Übereinstimmung
zwischen dem Erwartungswert (Mittelwert) einer Serie von Messwerten und
dem wahren Wert des Messobjekts ([ISO2) 5725] 3.7).Bemerkung: Die Richtigkeit kann nur beurteilt werden, wenn mehrere Messwerte sowie ein anerkannt richtiger Bezugswert vorliegen. 2) ISO International Standards Organization |
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Präzision Qualitativer Begriff als Urteil über die Streuung
von Messungen. Ausmass der Übereinstimmung von unabhängigen Messwerten
unter festgelegten Bedingungen ([ISO 5725] 3.12).Die Präzision hängt nur von der Verteilung der zufälligen Abweichungen ab, nicht vom wahren Wert der Messgrösse. Beispiel: Fähigkeit eines Messgeräts, Messwerte zu liefern, die wenig streuen. Bemerkung: Die Präzision kann nur beurteilt werden, wenn mehrere Messwerte vorliegen. |
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WiederholbarkeitAusmass der Übereinstimmung zwischen Ergebnissen aufeinanderfolgender Messungen derselben Messgrösse, ausgeführt unter denselben Messbedingungen.Die Messreihe muss von demselben Bediener nach demselben Verfahren, an derselben Position auf dem Lastträger (Probenschale), am gleichen Aufstellort, bei konstanten Umgebungsbedingungen und ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Die Standardabweichung der Messreihe ist ein geeignetes Mass, um den Wert der Wiederholbarkeit anzugeben. Das Mass der Wiederholbarkeit ist nicht nur eine vom Moisture Analyzer gegebene Eigenschaft. Die Wiederholbarkeit ist auch von den Umgebungsbedingungen (Luftzug, Temperaturschwankungen, Vibrationen), von der Probe und von der gleichmässigen Probenvorbereitung abhängig. Mittelwert: ![]() xi = i-tes Resultat der Messreihe n: Anzahl der Messungen, üblicherweise 10 Als Mass für die Wiederholbarkeit wird die Standardabweichung s verwendet. ![]() |
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Genauigkeit Qualitative Bezeichnung für das Ausmass der
Annäherung von Ermittlungsergebnissen an den Bezugswert, wobei
letzterer je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre, der richtige
oder der Erwartungswert sein kann [DIN3) 55350-13].Für wiederholte Messungen setzt die Genauigkeit Richtigkeit und Präzision voraus. Für eine Einzelmessung braucht dies nicht unbedingt der Fall zu sein. 3) DIN Deutsches Institut für Normung |
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ReproduzierbarkeitAusmass der Annäherung zwischen den Messwerten derselben Messgrösse, wobei die einzelnen Messungen bei unterschiedlichen Bedingungen (welche anzugeben sind) durchgeführt werden, so etwa bezüglich
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Qualifizierung (Gerätequalifizierung, Equipment Qualification)Überprüfung und Dokumentation, ob das Gerät mit der eingesetzten Technik für die vorgesehene Aufgabe geeignet ist. Unter Equipment Qualification (EQ) werden folgende Schritte zusammengefasst: Design Qualification (DQ), Installation Qualification (IQ), Operational Qualification (OQ), Performance Qualification (PQ) und Maintenance Qualification (MQ).
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ValidierungDie Erbringung des Nachweises und deren Dokumentation, dass ein Gerät (oder eine Methode) die erwartete Leistung erbringt. |
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Kalibrierung (Testen) Feststellen der Abweichung zwischen Messwert
und dem wahren Wert der Messgrösse bei vorgegebenen Messbedingungen
ohne eine Änderung (Justierung) vorzunehmen. |
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Justierung Einstellung des Messgerätes, dass der Messwert
richtig ist: Erst wird die Abweichung zwischen dem Messwert und dem
wahren Wert festgestellt (Kalibrierung), anschliessend wird die
entsprechende Korrektur vorgenommen. |

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die Effizienz.
Qualitativer Begriff als Urteil über die
systematische Abweichung von Messungen. Ausmass der Übereinstimmung
zwischen dem Erwartungswert (Mittelwert) einer Serie von Messwerten und
dem wahren Wert des Messobjekts ([ISO2) 5725] 3.7).
Qualitativer Begriff als Urteil über die Streuung
von Messungen. Ausmass der Übereinstimmung von unabhängigen Messwerten
unter festgelegten Bedingungen ([ISO 5725] 3.12).

Qualitative Bezeichnung für das Ausmass der
Annäherung von Ermittlungsergebnissen an den Bezugswert, wobei
letzterer je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre, der richtige
oder der Erwartungswert sein kann [DIN3) 55350-13].
Feststellen der Abweichung zwischen Messwert
und dem wahren Wert der Messgrösse bei vorgegebenen Messbedingungen
ohne eine Änderung (Justierung) vorzunehmen.
Einstellung des Messgerätes, dass der Messwert
richtig ist: Erst wird die Abweichung zwischen dem Messwert und dem
wahren Wert festgestellt (Kalibrierung), anschliessend wird die
entsprechende Korrektur vorgenommen.